Der Beginn der Kindergartenzeit ist für alle Beteiligten etwas neues, das unsicher und ängstlich macht. Für Eltern und Kinder findet meist die erste Trennung statt, bei der zunächst fremde Personen für eine festgelegte Zeit die Verantwortung für das Kind übernehmen.
Die Eingewöhnungszeit ist für die Erzieherinnen, für das neue Kind und die Kinder in der jeweiligen Gruppe gleichermaßen aufregend und anstrengend. Es ist notwendig, viele Gespräche zu führen, die Kraft und Geduld erfordern. Dafür gibt es Regeln, deren Beachtung und Einhaltung den Neubeginn erleichtern und vor allem dem Kind Sicherheit vermitteln.
In den ersten beiden Wochen ist die Zeit zwischen 9 Uhr und 11 Uhr für die Eingewöhnung vorgesehen. Das Kind ist solange zusammen mit der Mutter in der Gruppe, bis die Erzieherin es für möglich hält, es für kurze Zeit alleine zu lassen. Die Zeitspanne und die Entfernung zwischen Mutter und Kind werden allmählich vergrößert. Absprachen mit der Bezugsperson werden individuell getroffen und sollen unbedingt eingehalten werden.
Solange es nötig ist, muss jemand immer und kurzfristig erreichbar sein (möglichst keine Termine festlegen).
Für ein kleines Kind dehnt sich schon eine halbe Stunde unendlich. Es soll lernen, Vertrauen zu haben, dass es ganz sicher abgeholt wird.
Donnerstags vormittags treffen sich die Drei- bis Vierjährigen für etwa zwei Stunden um zusammen zu singen und zu spielen. Oder sie erobern sich unser Außengelände, das sie in dieser Zeit mal für sich alleine haben. Dies fördert die Sprachentwicklung und das Selbstbewusstsein. Auch neue Freundschaften können entstehen.





